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An Weihnachten zu dekorieren oder eben nicht, ist eine persönliche Entscheidung. In bestimmten Lebenslagen aber wirst du vielleicht feststellen, dass du zu Weihnachten weniger als sonst tun möchtest. Und es kann logische Gründe dafür geben, deinen Weihnachtsdekorations-Marathon zu verkürzen. Bevor du das tust, schau dir doch unsere Überlegungen zum Dekorieren und Abdekorieren in der Weihnachtszeit an.

Dekoration als Ausdruck einer Intention

Vielleicht hast du auch bereits überlegt, was der kommende Dezember für dich in diesem Jahr so bereit hält? Bist du bereits in Weihnachtsstimmung, oder überlegst du sogar, in diesem Jahr mal etwas weniger oder gar nicht zu dekorieren?

Vielleicht hast du auch schon mal mit Freunden und Familienmitgliedern darüber gesprochen, ob es nicht sinnvoll wäre, dass dieses Jahr bei der Weihnachtsdekoration das Minimalprinzip gilt. Vielleicht gehörst du aber auch zu den Menschen, die in diesem Jahr zum ersten Mal das leere Nest Syndrom erleben. Andere sind der Ansicht, es macht keinen Sinn zu dekorieren, da sie in der Weihnachtszeit ohnehin keine Gäste haben. Für wieder andere reicht der Gedanke, staubige Kisten von Dachboden oder Keller herauszuschleppen, nur um ein paar Tage später alles wieder einzupacken. Viel zu anstrengend. Denk nochmal drüber nach. Es ist nämlich bewiesen, dass Weihnachtsdeko dich zu einem glücklicheren Menschen machen kann. Gegenüber dem Online-Magazin Unilad sagte Psychoanalytiker Steve McKeown: „In einer Welt voller Stress und Ängste umgeben die Menschen sich gerne mit Dingen, die sie glücklich machen und Weihnachtsdekoration weckt starke Erinnerungen an die Kindheit.“

Wie ist deine Einstellung zur Weihnachtsdeko?

Es ist eine gute Idee herauszufinden, was dir selbst am ehesten liegt. Möglicherweise hast du persönliche Gründe, weniger zu dekorieren. Vielleicht ist es dir wichtig, deine Energie für das eigentliche Weihnachtsfest aufzusparen. Wer weniger Deko um sich aufbaut, kann sich stattdessen auf andere Dinge konzentrieren, die persönlich vielleicht mehr bringen.

Die Entscheidung, zu Weihnachten zu dekorieren oder nicht, ist deine eigene Entscheidung. Aber selbst wenn niemand zu dir nach Hause kommt, kann etwas Dekoration dich und deine Seele durchaus in eine gemütlichere Stimmung versetzen.

Wie auch immer du dich entscheidest, es ist erlaubt, die alten Deko-Regeln zu ändern. Du musst nicht jede einzelne Weihnachtsdeko irgendwo hinstellen, die du im Laufe der Jahre geschenkt bekommen, geerbt und angesammelt hast. Anstatt eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen, läufst du so Gefahr, dass die Deko völlig überladen und erdrückend wirkt.

Der therapeutische Prozess des Dekorierens

Bevor du die Idee des Dekorierens aber verwirfst, möchten wir mit dir ein paar Gedanken teilen, die sich auf die therapeutischen Aspekte des Dekorierens beziehen.

Das eigene Zuhause zu dekorieren kann Verstand, Seele und Geist öffnen. Dekorieren ist ein kreativer Vorgang, der das Gehirn anspricht. Die Entscheidungen die du beim Arrangieren und Zusammenstellen triffst, sorgen für ein Wohlgefühl. Das ist schon mal ein wesentlicher Vorteil des Dekorierens. Dekorieren macht außerdem einfach Spaß! Das weihnachtliche Schmücken hilft dir außerdem bei der Identitätssuche.Mit der Form der Dekoration drücken wir unsere Persönlichkeit aus und gestalten die eigenen vier Wände zu unserem Zuhause. Jede Wohnung hat ihren ganz eigenen individuelle Stil und passt im Idealfall zu den Charakteren der Bewohner.

Ein Nachteil wiederum ist, dass das Stöbern in alten Weihnachtsdekokartons mehr melancholische Gefühle auslösen kann, als man möchte. Die Erinnerung an die verstorbenen Großeltern oder Eltern, an vergangene Weihnachten aus Kindheitszeiten, an Träume und Ideale aus dieser Zeit, die sich nicht vielleicht erfüllt haben. Aber das Beschäftigen mit Gegenständen aus vergangenen Tagen kann eine Form sein, mit unvollendeter Trauer abzuschließen. Es kann eine echte Zeit der Heilung sein.

Erbstücke Weihnachtsdeko

Für die meisten kommt diese Zeit, in der sie sich mit gefühlsbetonten Dingen wie diesen auseinandersetzen müssen. Das Verarbeiten und Loslassen kann zu einem wertvollen Teil deiner Dekorationserfahrung werden.

Wenn du dich entscheidest, dich durch altes Decor zu arbeiten, nimm es auf, halte es und siehe es dir in Ruhe an. Schüttle die Schneekugel, die du als Kind so geliebt hast. Denke daran, wo die drei Porzellan-Weisen aus dem Morgenland im Wohnzimmer deiner Großeltern standen. Höre auf das leise aber vertraute Quitschen, wenn sich die Engel auf der Weihnachtspyramide drehen.

Dann kannst du auch überlegen, ob die Erinnerungen gut sind und der Gegenstand es wert ist, weiter aufbewahrt zu werden. Oder ob es vielleicht Zeit ist, den Gegenstand loszulassen und ihn zu spenden. Wähle dann für deine Wohnung die Dekostücke aus, mit denen du dich heute identifizieren kannst und die deine Geschichte und Gegenwart darstellen.

Winterdeko für mehr Gemütlichkeit

Die Wochen vor Weihnachten können eine Zeit sein, um dein ganz persönliches Winterquartier einzurichten. Der kalte und feuchte Winter ist die perfekte Zeit, um warme Strickstrümpfe, Deko-Kissen und Weihnachtstassen hervor zu holen. Zu viele dieser Gegenstände können aber auch dazu führen, dass man sich erdrückt fühlt. Achte beim Dekorieren darauf, dass es gemütlich und nicht überladen wirkt. Hier hilft außerdem ein Farbkonzept als einfache Strategie, mehr Ruhe und Eleganz in deine Weihnachtsdekoration zu bringen. Der skandinavische Dekostil wirkt zum Beispiel gemütlich, ist aber dennoch sehr reduziert.

Wenn alles vorbei ist - der therapeutische Teil des Abdekorierens

Die meisten Leute mögen es nicht, nach den Feiertagen wieder alles abzudekorieren und zu verpacken. Aber auch hier gibt es durchaus therapeutische Vorteile des Abdekorationsprozesses. Das Entfernen der Weihnachtsdekoration kann eine Form der Reinigung sein. Haus und Wohnung werden von den faulen und trägen Weihnachtstagen befreit, der Frühling steht bevor und es darf wieder heller und luftiger werden. Wenn die Weihnachtsdeko wieder im Karton verschwunden ist, scheint das Zuhause erst mal sehr kahl und nüchtern. Dem kann man zum Beispiel durch eine große Vase mit buntem Blumenstrauß auf dem Esstisch oder mit den ersten Hyazinthen entgegen wirken. Letztere verbreiten einen angenehmen Frühlingsduft, so dass die Sehnsucht nach der weihnachtlichen Gemütlichkeit schnell verfliegt. 

 

 

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