Jetzt nochmal 10% auf alle Artikel im SALE - Code: SALE10 im Checkout eingeben

Jenseits von Erdbeeren: 6 gesunde und leckere Beeren, die du probieren solltest | Westons Home

Beeren sind mit die verbreitetsten Früchte auf unserem blauen Planeten. Sie kommen in kleinen, saftigen, verzehrfertigen Happen daher und sind ein idealer Snack vor dem Fernseher, im Müsli und bei der Arbeit. Und das tollste: sie sind obendrein super gesund. Während die weit verbreiteten Sorten wie Blaubeeren und Erdbeeren allen bekannt sind, gibt es auch einige unglaublich schmackhafte und gesunde Beeren, die wahrscheinlich etwas schwieriger zu finden sind. Aber es lohnt sich, danach zu suchen.  

 

Felsenbirne

Die Felsenbirne (Amelanchier) gehört zu den Rosengewächsen. Von einem Strauch entwickelt sich die Pflanze zu einem mehrstämmigen Kleinbaum. Die Früchte haben allerdings mit einer Birne nichts gemein. Die kleinen blau-schwarzen Beeren sind aber ebenfalls essbar und haben einen saftig-süßen Geschmack. Neben Vitamin C enthalten sie weitere gesunde Stoffe, wie Flavonoide, Gerbstoffe, Mineral- und Ballaststoffe. Verarbeitet gibt es die Felsenbirnenfrucht zum Beispiel als Marmelade, Gelee, Saft und Likör. Da die Früchte ganz weit oben auf der Schlemmerliste der Gartenvögel stehen, muss man allerdings recht schnell sein, möchte man seinen Anteil an den kleinen Früchtchen beanspruchen.

 

Apfelbeere

Die Apfelbeere (Aronia melanocarpa) ist ein in Nordamerika beheimateter Strauch, ebenfalls aus der Familie der Rosengewächse. Der Apfelbeerenstrauch trägt erbsengroße, schwarze und säuerliche Früchte, die ab Mitte August geerntet werden können. Die Frucht ist reich an den Vitaminen C und E, sowie an Folsäure und wichtigen Mineralien wie Kalium, Magnesium, Eisen und Zink. Diese leistungsstarke Kombination von Nährstoffen schützt die Körperzellen vor Mutationen durch freie Radikale und kann bei der Vorbeugung von chronischen Krankheiten nützlich sein. Darüber hinaus sind Apfelbeeren eine gute Quelle für Ballaststoffe und können bei der Gewichtsabnahme helfen und die Verdauung verbessern. Apfelbeeren sind häufig in Fruchtsäften sowie in anderen verarbeiteten Produkten wie Marmeladen, Gelees und sogar Eiscreme zu finden. Außerdem sind sie immer häufiger frisch oder gefroren in Reformhäusern und online erhältlich. Auch als Busch für den Garten ist die frostharte Apfelbeere mittlerweile vermehrt in Deutschland zu finden. Die Pflanze wird etwa 150 cm hoch und bringt im Mai schöne weiße Blüten in den Garten. Im Herbst färben sich die Blätter dann braun-rot. 

 

Kratzbeere

Kratzbeeren (Rubus caesius), oder auch Bockbeeren, sehen aus wie Himbeeren, die noch nicht ganz reif sind. Und auch sie zählen zu der Familie der Rosengewächse. Die Dornen sind klein und kratzen nur leicht, daher soll auch der Name kommen. Die Beeren sind kleiner als Himbeeren und mit wachsartigen Tröpfchen bedeckt. Diese kleine Frucht ist kalorienarm, aber reich an Ballaststoffen. Sie ist eine gute Quelle für Vitamin C, E, Riboflavin, Thiamin, Folsäure und Antioxidantien. Abgesehen von ihrer substanziellen antioxidativen Eigenschaft, rühmt sich die Kratzbeere mit entzündungshemmenden und immunstärkenden Stoffen. Diese Beeren sind sehr aromatisch und saftig, schmecken aber etwas säuerlich, so dass du sie eventuell süßen möchtest. Du kannst sie einkochen und in Marmeladen, Gelees, Streuseln, Torten und Säften verwenden. Die Blätter der Kratzbeere können auch zu einem gesunden Tee aufgebrüht werden. Der Strauch ist in ganz Europa verbreitet, allerdings selten anzutreffen. Im Garten lässt sich die Kratzbeere prinzipiell ganzjährig setzen. Erfahrungsgemäß pflanzt du den Beerenstrauch in milden Regionen am besten im Herbst, in kalten Regionen im Frühjahr nach den Eisheiligen in den Boden.


Holunderbeere

Ob als Gelee, Saft oder Sirup: Holunderbeeren (Sambucus nigra), oder auch Fliederbeeren, sind reich an Vitamin C und enthalten eine Reihe anderer Nährstoffe in kleineren Mengen, darunter die Vitamine B1, B2, B3, B5 und B6, Folsäure, Biotin, Kalium und Kalzium. Außerdem sind Flavonoide und Gerbstoffe enthalten. Aufgrund von giftigen Inhaltsstoffen sollten Holunderbeeren grundsätzlich nur reif und dann gekocht verwendet werden, können dann aber die Verdauung fördern und das Immunsystem stärken. Sie können bei der Behandlung von Atemwegsproblemen wie Erkältungen und Husten helfen. Frische Holunderbeeren sind schwer im Laden zu finden, da sie sich nicht gut lagern lassen. Du kannst entweder nach Geschäften suchen, die sie als Tiefkühlware verkaufen oder einfach zwischen August und September in die freie Natur gehen und an Wald- und Wegrändern oder Hecken nach Holunderbüschen Ausschau halten. In Deutschland ist der Schwarze Holunder am weitesten verbreitet. Außerdem gibt es den Roten Holunder (Sambucus racemosa) und den Zwerg-Holunder (Sambucus ebulus). Aber Achtung: der Zwergholunder ist auch gekocht giftig! Holunder lässt sich ebenfalls ideal im Garten nutzen, denn die Pflanze ist sehr pflegeleicht und stellt keine hohen Ansprüche. 

 

Preiselbeeren

Preiselbeeren (Vaccinium vitis idaea) sind recht sauer und wachsen nur an niedrigen, immergrünen Sträuchern. Man findet sie in den Bergen und Kieferwäldern Skandinaviens, in der arktischen Tundra und in den nördlichen Teilen Kanadas und der USA. Diese Beeren teilen viele ernährungsphysiologische Eigenschaften mit bekannteren Arten wie Cranberries. Sie sind reich an Ballaststoffen, Vitaminen A und C. Sie enthalten auch Mineralien wie Magnesium, Kalzium und Phosphor. Preiselbeeren werden in Schweden häufig roh verkauft und in verschiedenen schwedischen Gerichten verwendet, wie du vielleicht als regelmäßiger Gast im IKEA-Restaurant weißt. Preiselbeerprodukte wie Marmeladen, Sirup oder Säfte sind auch in Discountern leicht zu finden. Der Preiselbeerstrauch wächst unter bestimmten Umständen auch bei uns in Deutschland im Garten. Die Pflanze sollte einen sonnigen bis halbschattigen Platz im Garten erhalten. Zudem solltest du darauf achten, dass der Boden einen pH-Wert von 5 bis 6 hat, damit die kleinen Sträucher richtig gedeihen können. Die Beeren sind normalerweise und je nach Wärme des Sommers zwischen den Monaten Juli und September erntereif.

 

Maulbeeren

Maulbeeren (Moraceae) ähneln großen Brombeeren und sie reifen über einen langen Zeitraum. Diese erstaunlichen Beeren sind überwiegend in den Subtropen Afrikas, Asiens sowie Süd- und Nordamerika beheimatet. Sie sind reich an Vitamin C und Eisen. Sie enthalten auch eine Menge an Vitamin K und B2, Kalzium und Magnesium. Es gibt auch andere wichtige Verbindungen, die für ihre Rolle bei der Verhinderung von hormonbedingten Krebserkrankungen erforscht werden. Obwohl die Maulbeere eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit ist, sind Maulbeersträucher bei uns nicht (mehr) sehr verbreitet und nur selten zu finden. Dabei sind die Gewächse grundsätzlich recht pflegeleicht, wenn auch etwas frostempfindlich. Die Weiße Maulbeere kann an sonnigen Plätzen als Baum oder Hecke gezogen werden. Die Blätter ähneln denen der Linde. Die erste Ernte lässt allerdings etwas auf sich warten: Erst nach etwa fünf bis sieben Jahren tragen die Äste erste Maulbeeren. Wie Olivenbäume, können Maulbeerbäume mehrere hundert Jahre alt werden. 

 

Schreibe uns einen Kommentar

Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft.