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Zuhause - Frühjahrsputz

Die warmen Sonnenstrahlen bringen es unweigerlich ans Licht: Den Staub des Winters, eigensinnige Tannennadeln der vergangenen Weihnacht und die vielen kleinen Handabdrücke auf den Fensterscheiben („Wann hatten wir das letzte Mal Erdnussbutter im Haus!?“). Jetzt ist wieder diese Zeit, die Lust auf Frische, Sauberkeit und Helligkeit macht. Das Zuhause erwacht zu neuem Leben.

Um alles schön sauber zu bekommen, braucht es kein Sortiment an industriellen Reinigungsmitteln. Und in Chemie muss man auch nicht aufmerksam gewesen sein (wer war das schon…?). Es ist relativ einfach dein Zuhause zum Strahlen zu bringen und dabei nachhaltiger und ökologischer zu handeln. Das beschränkt sich nicht nur auf die Reinigungsmittel: Auch bei der Wahl der Hilfsmittel kannst du Dinge recyceln, die du wahrscheinlich sowieso bereits Zuhause hast.

Natürliche Reinigungsmittel

Es ist nicht nur kostengünstiger, eigene Reinigungsmittel herzustellen, die Produkte funktionieren auch sehr gut. Und natürlich kannst du sie nach Belieben mit Düften ergänzen - was auf jeden Fall ein großer Vorteil ist.

Glasreiniger

Nimm eine Sprühflasche (möglichst aus Glas, da die Öle Kunststoff angreifen) und fülle eineinhalb Tassen klares Wasser ein. Füge dann eine viertel Tasse weißen Essig und eine viertel Tasse Alkohol hinzu. Zu dieser Mischung kannst du 15 bis 20 Tropfen ätherische Öle, z.B. Lavendel, hinzufügen. Das Ergebnis: Lavendelfrische Fenster und ein fettlösender Glasreiniger ohne aggressive Chemie. Es ist durchaus von Vorteil 100% reine ätherische Öle zu verwenden. Diese sind zwar etwas teurer. Billige Öle riechen aber einfach nicht so natürlich.

Reiniger für Echtholzböden

Echtholzböden wie Parkett oder Dielen sollte man immer nebelfeucht reinigen, damit die Hölzer nicht aufquellen oder Flecken bekommen. Mit einem Reiniger aus 2 gleichen Teilen Wasser und Pflanzenöl erhält der Boden neben der Reinigung noch eine vorübergehende Pflege durch das Öl. Anstatt mit Eimer und Mopp wird der Reiniger mit der Sprühflasche aufgetragen und die Flüssigkeit sofort mit einem Lappen aufgenommen. Du solltest nur die Menge fertigstellen, die du für die Reinigung benötigst, da das Pflanzenöl mit der Zeit ranzig werden kann.

Leinenspray

Leinenspray ist definitiv eine Bereicherung und kein Schnickschnack. Frisch duftende Bettwäsche hilft dabei besser zu schlafen, insbesondere wenn du ein ätherisches Öl verwendest, das eine beruhigende Wirkung hat. Du kannst dein eigenes Spray ansetzen, indem du 2 Teile Wasser und 1 Teil Alkohol in eine kleine Sprühflasche gibst. Wir benutzen normalerweise eine halbe Tasse Wasser und eine viertel Tasse Alkohol. Wichtig dabei: unparfümierten Alkohol verwenden, sonst hat das Spray den gegenteiligen Effekt. Zum Schluss 20 Tropfen ätherisches Lavendelöl hinzufügen. Es ist zwar ziemlich intensiv, wird deine Bettwäsche aber umso frischer riechen lassen und du wirst sicher besser schlafen.

Düfte und deren Vorteile

Lavendel

Lavendelöl hat einen sehr beruhigenden Effekt. Darüber hinaus ist es antimikrobiell, weshalb du es z. B. auch in deiner Waschmaschine nutzen kannst. Es hat auch antivirale und antibakterielle Eigenschaften.

Zitrus

Diese Kategorie umfasst alle Öle auf Zitrusbasis. Sie eignen sich hervorragend zum Entfetten sowie für antibakterielle Produkte. Außerdem riechen sie unglaublich und durchschneiden den Duft härterer Reinigungsprodukte. Wenn du ein wenig antibakterielle Kraft und einen guten entfettenden, kraftvollen Effekt möchtest, ist ein Zitrusduft die richtige Wahl.

Baumwolle statt Papier

Mit kleinen Kindern am Esstisch stieg unser Verbrauch von Küchenpapier exponentiell. Wir haben dann alte Handtücher in quadratische Stücke geschnitten und umgenäht. Der Vorrat an unseren kleinen Handtuchröllchen am Tisch reicht für ca. eine Woche. Waschen, trocknen, rollen, fertig. Küchenpapier ist bei uns seit dem vollkommen verbannt.

Das gleiche gilt auch für Servietten. Unsere grauen Vorhänge aus Baumwolle waren beim Kauf zu lang. Die überflüssigen 20 cm haben wir ebenfalls zu quadratischen Leinenstoffservietten umgearbeitet.

Für die Putzorgie tun es alte Unterhemden und Unterziehshirts genauso gut wie neu gekaufte Lappen. Und wenn die Lumpen auch dafür nicht mehr taugen, kann man damit noch hervorragend das Fett auf die Türdichtungen vom Auto auftragen.

Zimmerpflanzen reinigen die Luft

Hier und da ein wenig grün? Gönn dir lebende Luftfilter - Zimmerpflanzen! Einige der effizientesten Zimmerpflanzen zur Luftreinigung sind Grünlilien, gemeiner Efeu, Kentia-Palme und Crysantheme. Für eine Wohnfläche von 100 Quadratmetern sind 15 bis 18 mittelgroße Zimmerpflanzen (Töpfe mit einem Durchmesser von 15 bis 20 Zentimetern) ein gutes Verhältnis. Wenn dir das nach etwas viel klingt, platziere ein paar Pflanzen in dem Raum, in dem du die meiste Zeit verbringst. Schöne Übertöpfe findest du übrigens hier.

Der Frühjahrsputz muss keine lästige Arbeit sein. Wenn du einige dieser Ideen und Produkte umsetzt, profitiert dein Zuhause, deine Gesundheit und die Umwelt. Die Änderungen sind geringfügig, aber ihre Auswirkungen auf Gesundheit und die Umwelt können sich im Laufe der Zeit wirklich rechnen. Und  als Belohnung nach dem Reinemachen gibt es unsere "Zuhause"-Playlist für dich. Enjoy!

 

 

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